| |
| | | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Herr Müller, einer der
leitenden Angestellten einer deutschen Heizungsfirma, ist in eine Firmenfiliale
nach Brno/Tschechische Republik versetzt worden. Er ist für die Produktionsleitung
und Vertrieb der Firmenprodukte in Osteuropa verantwortlich. Trotz anfänglicher
Befürchtungen gewöhnt er sich schnell an die mährische Metropole,
und auch der Umgang mit den freundlichen tschechischen Mitarbeitern fällt
ihm leicht. Einige Monate nach seiner Entsendung hat die Firma einen lukrativen
Vertrag mit einem lokalen Auftraggeber geschlossen. Nach kurzer Zeit muss Herr
Müller aber feststellen, dass der Firma eventuell hohe Sanktionen wegen
des Nichteinhaltens des im Vertrag festgelegten Termins drohen. Ein tschechischer
Mitarbeiter trägt die Schuld. Die Bearbeitung der Produktdokumentation
hatte sich bei ihm verzögert. Herr Müller ruft eine Teamsitzung zusammen
und tadelt den Verantwortlichen vor versammeltem Kollegenkreis wegen seines
Versäumnisses. Daraufhin verschlechtert sich das Betriebsklima merklich,
und selbst zuvor wohlwollende Mitarbeiter schneiden ihren Vorgesetzten.
Warum? Klicken Sie die wahrscheinlichste Antwort an.
Antwort 1. In Tschechien nimmt man es mit der
Pünktlichkeit nicht so genau.
Antwort 2. Eine direkte Kritik ist in Tschechien
allgemein nicht üblich.
Antwort 3. Die Menschen in Tschechien lassen
sich von einem Ausländer in ihrem eigenen Land nichts sagen.
Antwort 4. Eine Maßregelung vor den Kollegen
wird in Tschechien als eine Kränkung empfunden.
